Bevor ich es vergesse…

Ich habe vor Ewigkeiten mal eine Kurzgeschichte geschrieben, die Anfang dieses Jahres in einer Anthologie veröffentlicht wurde. Nachdem ich mir die darin veröffentlichte Geschichte vor kurzem noch einmal durchgelesen habe, fiel mir auf, wie lange es schon her ist, da ich diese Geschichte schrieb.

Am ersten Februar letzten Jahres habe ich sie abgeschickt, jedoch war sie zu dem Zeitpunkt schon lange fertig. Diese zeitliche Distanz macht sich wirklich bemerkbar. Mein Schreibstil hat sich sehr stark verändert und wenn ich mir die Geschichte heute so durchlese fällt es mir schwer zu begreifen, wie ich so etwas schreiben konnte. Eigentlich finde ich dieses Dokument mittlerweile schon ziemlich bescheuert und vor allem albern.

Ich möchte aber noch zu einem anderen Thema kommen, und zwar handelt es sich dabei um einen Künstler, der es mir wirklich angetan hat. Er heißt Julius von Bismarck und wer ihn noch nicht kennt, sollte sich auf jeden Fall mal seine Seite anschauen. Er ist ein ziemlich guter und vor allem technisch versierter Konzeptkünstler, der sowohl geniale Ideen als auch geniale Umsetzungen zu stande bringt. Vor allem der sogenannte “Topshot Helmet” hat mich total umgehauen. Die Erfahrung zu machen, sich live von oben zu betrachten halte ich für ziemlich genial. Wenn ich da an meine alte Kurzgeschichte denke, finde ich es ein wenig schade, dass so etwas beim Schreiben noch nicht möglich ist.

Der Topshot Helmet

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